Johann Lafers Apfelstrudel

Johann Lafers Apfelstrudel

Wer eine süße Verführung sich schmecken lassen will, sollte Johann Lafers Apfelstrudel probieren. Und mit etwas Übung gelingt auch das Ausziehen eines Strudelteigs. Die Steiermark, Lafers Heimat, ist ein wahrer Obstgarten, so der Spitzenkoch.

Der Temperaturwechsel zwischen heißen Tagen und kühlen Nächten prägt die Früchte und die damit verbundene Aromaentfaltung, für die sowohl der Steirische Wein wie auch das
Steirische Obst bekannt sind.

Johann Lafers Apfelstrudel

Steirische Apfelstraße

“Alte” Obstsorten werden hier angebaut – von den Saubirnen bis zu den Maschansker-Äpfeln. Sie sind das Rohmaterial für Edelbrände, die höchsten Qualitätskriterien entsprechen. In Kupferkesseln doppelt gebrannt, werden sie in Eichenfässern oder Glasballons bis zur harmonischen Reife gelagert.

Im Jahre 1986 schlossen sich rund 40 Bauern zusammen und gründeten den Verein „Steirische Apfelstraße“. Es entstand die rund 25 km lange Apfelstraße. Die Kulinarikstraße über die sanften Hügel der Oststeiermark beginnt in der Nähe von Gleisdorf auf der Wechselbundesstraße (B54) und erstreckt sich über fünf Gemeinden.

Johann Lafers ApfelstrudelImmer wieder findet man zwischen den Apfelgärten Aussichtspunkt, Direktvermarkter und Apfel-Museen. Geboten wird eine große Vielfalt: Frischobst, Most, Apfelsaft, Edelbrände und verschiedene Apfelprodukte. Für das leibliche Wohl sorgen Buschenschenken und gute Gastronomiebetriebe.

Am letzten Sonntag im April feiert die Apfelstraße das Blütenfest am “Hochgartl” unter den Apfelbäumen. Der Sommer lässt die Früchte reifen und ab Ende August beginnt die Ernte. Am dritten Sonntag im September können bei der “Erlebnisfahrt auf der Apfelstraße” frisches Obst, Säfte, Most und diverse Apfelspeisen bei über 20 Hoffesten genossen werden. Bis Mitte Oktober dauert die Ernte, dann wird im Winter das Obst verarbeitet, der Schnaps gebrannt. Der beste Apfelschnaps ist der “Abakus”, den die Apfelmänner in einer dreitägigen Brennklausur gemeinsam herstellen, wird Anfang Dezember präsentiert.

Im “Haus des Apfels” kann man die Geschichte des Obstbaues ab der Monarchiezeit, als Äpfel bis an den Zarenhof und nach Ägypten geliefert worden sind, verfolgen.

Bei Apfel-Mehlspeisen und Apfelgetränken kann man anschließend den Tag ausklingen lassen.

Viele Kunstwerke wie die “Wiegenliegen”, die “Kunst am Zaun” oder der “Apfelkern” säumen zudem die Apfelstraße, die man mit dem Auto oder dem Elektro-Fahrrad gut befahren kann.

Im Rezeptarchiv finden Sie weiter leckere Rezepte mit Äpfel wie die Apfelradl im Weizenbierteig mit Fichtenhonig-Eis und gebackenen Holunderblüten. Wäre doch auch einen Versuch wert.

Rezept: © by Johann Lafer
Fotos: © by Johann Lafer / © Steiermark Tourismus, H.Schiffer/Helmut Strasser

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Johann Lafers Apfelstrudel
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Portionen
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Zutaten
Füllung:
Strudelteig:
Portionen
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Strudelteig:
Johann Lafers Apfelstrudel
Anleitungen
  1. Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in Scheiben schneiden.
  2. Äpfel, Zitrone, Zucker, Calvados, Rum, Semmelbrösel und Rosinen vermischen und ziehen lassen.
  3. Für den Strudelteig alle Zutaten zu einem glatten geschmeidigen Teig verkneten.
  4. Den Teig mit etwas Öl bestreichen und in Klarsichtfolie eingewickelt etwa 2 Stunden ruhen lassen.
  5. (Tipp: Salz vorher im Wasser auflösen, gibt dann keine weißen Punkte im Teig).
  6. Den Strudelteig ausziehen, mit flüssiger Butter bepinseln und mit hell angerösteten Semmelbröseln und Zucker bestreuen.
  7. Die marinierten Äpfel in einem dicken Streifen auf eine Längsseite des Teiges geben.
  8. Dabei einen 5 cm breiten Rand freilassen.
  9. Den Strudel rollen und die Enden gut zusammendrücken.
  10. Auf ein gut gefettetes Blech legen und mit Butter bepinseln.
  11. Bei 200°C 20 Minuten backen.
  12. Den Strudel einige Minuten auskühlen lassen, dann mit Puderzucker bestäubt servieren.
Rezept Hinweise

© by Johann Lafer

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