Die Küche ist eine Welt, deren Sonne der Kochherd ist, so die Meinung des französischen Lyrikers Victor Hugo. Seit nun schon einigen Jahren geht die Sonne täglich in Johann Lafers Stromburg auf: der Sternenküche des Hotels auf der Stromburg bei Stromberg im Hunsrück. Auf dieser kulinarischen Festung ist der Herrscher über Töpfe und Pfannen der Spitzenkoch Johann Lafer.

Johann Lafers StromburgJohann Lafers Stromburg

Rein äußerlich ist der Burgcharakter von Johann Lafers Stromburg weitgehend erhalten geblieben. Ein weit sichtbarer Rundturm, und trutzige Mauern erwarten den Gast, wie es scheint, bereits seit Jahrhunderten. Doch betritt man das Hotel, empfängt den Gast Wärme und Geborgenheit. Vierzehn geräumige Zimmer, jedes individuell mit viel Charme und Phantasie eingerichtet und nach einem bekannten Küchenchef benannt – auch Johann Lafer selbst ist dabei -, laden zum Verweilen ein. Besonders reizvoll ist das Turmzimmer, das auf drei Ebenen eine großzügige Suite beherbergt und Burgcharakter wie modernen Komfort aufs Feinste vereinigt.

Johann Lafers Stromburg

Koch und Publikumsmagnet

Johann Lafer ist nicht nur Hotelier, sondern vor allem Koch, der zu den besten Köchen in Deutschland gehört. Die Küche und deren Einrichtung auf Johann Lafers Stromburg entspricht diesem hohen Standard. Er wurde durch seine Kochsendungen, darunter „Himmel un Erd“, „Genießen auf gut deutsch“ „L wie Lafer“ und „Lafer!Lichter!Lecker!“ im ZDF sowie zahlreiche Kochbücher einem breiten Publikum bekannt.

Johann Lafer ist es gelungen aus seinem Namen, seinem Können gepaart mit Kreativität und Energie eine Premiummarke der Gastronomie und der Kochkunst zu machen. Für den Österreicher ist „Kochen eine Berufung“. Mit 17 verließ er seinen Geburtsort St. Stephan und zog ins weit entfernte Berlin. Seine Karriere startete er in einer Hotelküche: „Die Neidgesellschaft zeigte sich schon in der Lehrzeit“, erinnert sich der Sternekoch, der von Anfang an besser sein wollte als die Konkurrenten.

Restaurant Le Val d’Or

1995 übernahm er zusammen mit seiner Frau die Stromburg in Stromberg. 1994 wurde das Restaurant auf die „Stromburg“ inmitten des Hunsrück verlegt. Dort wurde das Restaurant „Le Val d’Or“, die rustikale Turmstube und das gediegene Stromburg Hotel eröffnet.

Feinschmecker erwarten in Johann Lafers Stromburg Gourmet-Menüs und abwechslungsreiche Arrangements. Daneben gibt es auf der Burg auch ein Bistro.

Schnell wurde Johann Lafers Stromburg zum Ziel eines hochkarätigen Publikums, auch aus Spitzenkreisen von Kultur, Wirtschaft und Politik. Für seine Stromberger Küche ernannte ihn der Gault Millau 1997 zum „Koch des Jahres“. 2006 wurde er zum „Fernsehkoch des Jahres“ gewählt.

Johann Lafers Stromburg

Chef’s Table

Johann Lafers Kräutermenü gibt es am sommerlichen Chef’s Table. Inmitten der Kräutergärten und den alten Gemäuern der Stromburg sitzen die Gäste lauschig. Zu Buche schlägt das Diner mit 145 Euro pro Person ohne Getränke. Möglich sind individuelle Arrangements bis zu zwölf Personen, aber auch ein Rendezvous zu zweit. Wer Kräuter so liebt wie Johann Lafer, ist hier zwischen Zitronenmelisse und Thymian, Minze und Salbei, Rosmarin und vielen anderen unbekannteren Kräutern bestens aufgehoben.

Auf Johann Lafers Stromburg lässt es sich den Sommer genießen. Exklusive Rezepte zum Nachkochen von Johann Lafer in unserer Rezeptdatenbank.

Johann Lafers Stromburg

Text: Michael Polster / Fotos: Johann Lafer, Hotel Stromburg

 

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