Bad Salzuflen hat das Rezertifizierungsverfahren für das Prädikat „Allergikerfreundliche Kommune“ erfolgreich durchlaufen und darf sich weiter mit dem ECARF-Siegel schmücken.

Warum ist dies Bad Salzuflen so wichtig?

Das erklärt uns Stefan Krieger, der Bad Salzufler Tourismusdirektor: „Die Zertifizierung „Allergikerfreundliche Kommune“ als erstes Thermal- und Soleheilbad in Deutschland war für uns 2015 ein gesundheitstouristischer Meilenstein. Dass wir dieses Gütesiegel, das die Lebensqualität von Menschen mit Allergien deutlich erhöht, erneut erhalten, unterstreicht und stärkt unsere Kompetenz, Allergikern einen möglichst beschwerdefreien Urlaub anzubieten. Die erfolgreiche Rezertifizierung ist eine Motivation, in Zukunft noch stärker auf die Wünsche und Bedürfnisse unserer Gäste einzugehen.“

Vor vier Jahren wandte sich die Kommune zum ersten Mal an die Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF), um ihren Gästen ein möglichst allergenarmes Umfeld bieten zu können.

Das Verfahren ist zeitaufwändig, da alle interessierten Betriebe einzeln besucht und über die notwendigen Verbesserungsmaßnahmen in Kenntnis gesetzt werden müssen. Wichtig ist dabei, Betriebe aus unterschiedlichen Sparten mit ins Boot zu holen. Auf diese Vielfalt legt die ECARF-Stiftung Wert.

„Die regelmäßige Überprüfung der Betriebe und Tourismusverantwortlichen soll bei Urlaubsgästen für die nötige Transparenz sorgen, Betrieben außerdem Know-how und Sicherheit geben. Dass sich unsere etablierten Allergiker-Betriebe sowie ein weiteres Unternehmen anhand einer umfassenden Checkliste der umfassenden und strengen Leistungsüberprüfung unterzogen haben, ist ein Beleg für die große Akzeptanz des Gütesiegels. Besonders freut mich die Vielfalt der Branchen, die sich daran beteiligt haben. Somit bilden wir die gesamte touristische Servicekette ab – vom Hotel, über das Restaurant bis hin zu Supermarkt, Bäckerei und Friseur“, so der Geschäftsführer der Staatsbad Salzuflen GmbH, Stefan Krieger.

Ein weiteres Kriterium bezieht sich auf die Neubepflanzungen innerhalb des Stadtzentrums: So dürfen ausschließlich pollenarme Pflanzen von zertifizierten Betrieben verwendet werden. Das bedeutet für viele Allergiker schon einmal eine enorme Entlastung.

Eine rauch- und haustierfreie Umgebung, die genaue Kennzeichnung von allergenhaltigen Speisen, ein gesondertes Nahrungsmittelangebot für Allergiker sowie möglichst teppichfreie Böden sind weitere Maßnahmen, mit denen teilnehmende Hotels, Restaurants oder Supermärkte punkten können.

Weiterhin veranstaltet die ECARF Schulungen für die Mitarbeiter der Kommune sowie aller teilnehmenden Betriebe, die bei jeder Rezertifizierung wiederaufgefrischt werden müssen.

Allergikerfreundliche Kommune Bad Salzuflen
Stefan Krieger (Geschäftsführer Staatsbad Salzuflen GmbH) und Matthias Colli von der ECARF Institute GmbH

Und das, wie sich zeigt, mit großem Erfolg: Bad Salzuflen darf sich nun für weitere zwei Jahre mit dem Titel „Allergikerfreundliche Kommune“ schmücken. Die entsprechenden Betriebe sind mit dem ECARF-Siegel ausgezeichnet worden, das gut sichtbar in deren Eingangsbereichen sowie auf den jeweiligen Webseiten zu finden ist.

Wollen Sie mehr über das Siegel wissen, dann finden Sie dies unter www.ecarf.org

Das Staatsbad Salzuflen befindet sich mit anderen zertifizierten Gemeinden in Deutschland in bester Gesellschaft.

Aktiv und fit

Mit der neuen Fitness-Methode „CrossFitness“ bietet das Staatsbad Vitalzentrum sportlich ambitionierten Menschen eine gute Gelegenheit, aktiv ins Wochenende zu starten. Trainiert wird im Erlebnis- und Gesundheitspark unter freiem Himmel – und auch Parkbänke werden ins Training mit einbezogen.

crossfitness Bad SalzuflenDer nächste CrossFitness-Kurs findet am Samstag, den 3. August statt. Um eine Voranmeldung im Staatsbad Vitalzentrum wird gebeten.

Info und Fotos: Staatsbad Salzuflen GmbH