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Ribelmais-Poulardenbrüstli „Rheintalerart“

Ribelmais-Poulardenbrüstli "Rheintalerart", Foto Marcus Gyger

Im Kanton St. Gallen gibt es vielerlei leckere Highlights. Bei unserem letzten Besuch in der Schweiz konnten wir das Rezept für ein Ribelmais-Poulardenbrüstli „Rheintalerart“ erhalten. Kochen Sie es nach – Sie werden begeistert sein. Und zum Verständnis ein Poulardenbrüstli ist eine Poulardenbrust ?

Ribel ist Maismehl, das vor allem in der Schweizer Küche verwendet wird. Es stammt aus Graubünden und wird traditionell mit Weizen- oder Dinkelmehl gemischt.

Wofür man Ribel verwendet:
– Hauptzutat für Ribel-Chüechli/Ribelbrot: ein flaches, knusprig-krümeliges Brot/Brötchen.
– Beilage oder Basis in herzhafter oder süßer Form, oft mit Käse, Butter oder Marmelade serviert.
– In der Rhätoromanischen oder Bündner Küche auch Bestandteil regionaler Backwaren und Pfannenküche.

Eine Ribelmais-Poularde ist ein Geflügelgericht, bei dem eine Poularde (ausgewachsenes, mageres Hähnchen) mit Ribelmais-Mischung oder Ribelmais-Teig/Zubereitung veredelt wird.

Typisch könnte man Ribelmais verwenden, um dem Fleisch eine knusprige, leicht nussige Kruste zu geben oder eine Beilage/ Füllung aus Ribelmais-Mehl herzustellen, die beim Braten mitgaren oder als Begleitung dient.

Hinweis: Es handelt sich nicht um eine standardisierte, landesweit fest definierte Speise, sondern um eine regionale oder kreative Zubereitungsvariante, bei der Ribelmais (Maismehl) eine zentrale Rolle spielt.

Foto: Marcus Gyger

 

Ribelmais-Poulardenbrüstli "Rheintalerart"
Ribelmais-Poulardenbrüstli "Rheintalerart", Foto Marcus Gyger
Portionen
Personen
Zutaten
Portionen
Personen
Zutaten
Ribelmais-Poulardenbrüstli "Rheintalerart", Foto Marcus Gyger
Anleitungen
  1. Poulardenbrüstli enthäuten, Knochen putzen, würzen und im Olivenöl braten.
  2. Gemüse in Batoneues schneiden, Ratatouille knackig kochen und rassig abschmecken.
  3. Für die Gemüsebeilage blauen St. Galler weich kochen, Lauchstängel schräg in vier Stücke schneiden und ebenfalls weich kochen.
  4. Für die Ribelmaisstängel Milch mit Butter aufkochen, abschmecken, Ribelmaisgrieß beigeben und gut durchkochen, respektive abrühren (12 -15 Minuten, denn das Ribelmaiskorn ist viel harter als Mais), anschließend 2-3 Minuten stehen lassen.
  5. Gemüse fein würfeln und zusammen mit dem Käse beigeben, Eigelb unterrühren.
  6. Die Hälfte der Masse zu Kroketten formen.
  7. Die andere Hälfte der Rezeptur mischen mit Ribel original.
  8. Dafür Milch und Wasser mit etwas Salz aufkochen. Ribelgriess beigeben, quellen lassen.
  9. Die Hälfte der Masse der Ribelmaisstängel beigeben.
  10. Dann mit Bratenbutter anbraten, bis er „ribelt“.
  11. Anschließend in Dreieckformen geben, erkalten lassen, schneiden und zum Anrichten wieder erwärmen
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