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Djuvec, ein Klassiker aus der Balkanküche

Djuvec, ein Klassiker aus der Balkanküche

Djuvec ist ein variables Gericht für alle Tage und ein wahrer Klassiker aus der Balkanküche. Es gibt unzählige Varianten! Hier haben wir ein veganes Eintopfgericht aus Kärntner Familientradition ausfindig gemacht!

Bei Djuvec (sprich: tschuwetsch) handelt es sich um einen Eintopf mit allerlei günstig Verfügbarem, ein „Regenessen“ und ein Alltagsessen für alle Tage: Djuvec ist so wie Curry. Jede Familie hat ihre eigene Interpretation. Dieses Rezept hier ist vegan und ohne das Brötchen als Beilage glutenfrei. Der Name „Djuvec“ (Đuveč) stammt ursprünglich vom türkischen Wort für „Tontopf“ ab. Es gibt aber auch Übersetzungen in anderen Sprachen für Bratpfanne und Schmortopf. Darin wurde der ursprüngliche, geschichtete Eintopf nämlich geschmort. Also ist es wirklich wunderbar stilecht, das Gericht in selbst getöpferten Suppenschüsseln zu servieren. In der modernen Balkan-Küche hat sich übrigens nicht die Suppe sondern eine Variante mit Reis, ein würziges Reisgericht durchgesetzt. Viele Menschen verstehen also unter dem Namen Djuvec ein Reisgericht.

Ein Klassiker aus der Balkanküche

Sowohl in Bulgarien, Mazedonien und Serbien ist Djuvec das Nationalgericht. Es gibt keine einheitliche Zubereitungsart. Die verschiedenen Varianten sind von Region zu Region wirklich sehr, sehr unterschiedlich. Manche Schmoreintöpfe sind mit Paprika und Tomaten, Auberginen und Chilischoten angereichert. Sehr oft wird auch das Fleisch direkt mit geschmort.

Bekannt ist dieses Familienessen in ganz Südosteuropa. Es gibt Varianten in der Türkei, in Slowenien und Rumänien, in Serbien und Kroatien, in Bosnien, Albanien, und sogar in Griechenland.

Djuvec als Reisgericht passt wunderbar als Beilage zu Fleischgerichten wie Ćevapčići, Hänchen oder Lamm-Koteletts. Aber auch Fisch vom Grill, etwa Dorade oder Lachs, sowie in der Pfanne gebratene Fischfilets ergänzen diese würzige Variante hervorragend.

Rezept für veganen Djuvec Eintopf

Also, egal wie der Eintopf, dieser Klassiker aus der Balkanküche, auch zubereitet wird, es ist ein prima Essen zum Reste verwerten und Gemüse verbrauchen. Schmeckt garantiert und gelingsicher obendrein. Dieses Rezept wurde uns von der passionierten Köchin und Lebensmittelretterin Silvia Rettmeyer zur Verfügung gestellt. Sie hat es aufgeschrieben, wie sie es von ihrer Mutter aus Kärnten kennen und kochen gelernt hat.

Dazu schmecken Weißbrot, Brötchen oder Baguette. Mahlzeit!!

 

Text und Foto: ©Sylvia Rettmeyer

Djuvec, ein Klassiker aus der Balkanküche
Anleitungen
  1. Öl in einem Topf erhitzen
  2. Zwiebelwürfel und Knoblauchscheiben (nicht sparen) fein schneiden und etwas anbraten. Kümmel, ganz (nicht sparen) kurz mitbraten.
  3. Kraut waschen und zerkleinern. Kartoffeln schälen und vierteln. Die Stücke kurz mit im Topf anbraten.
  4. Mit Wasser aufgießen. Wenn es schneller gehen soll, heißes Wasser nehmen.
  5. Mit Salz oder Kräutersalz und Pfeffer würzen. Köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind
  6. Einen Schuss Wiener Würze dazugeben.
  7. Am Ende kurz mit einem Pürierstab in den Eintopf hineinfahren und die Konsistenz etwas sämig eindicken, aber nur ca. 1/3 der Suppe. Es sollen noch gut viele Stücke drin bleiben.
  8. Mit gutem Pfeffer und Jungzwiebelringen garnieren
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