Rezepte mit Weißfisch, eingelegter Fisch und Bratfisch sauer eingelegt finden Sie in dem Kochbuch „Süßwasserfisch“ neben vielen anderen Rezepten mit Fisch zum Räuchern, Grillen, Kochen und Einmachen. Die Rezeptur für das Rezept unten „Weißfisch als Bratfisch sauer eingelegt“ ist angelehnt an das Original-Rezept von Robert Würtl, dem Koch von der Forellenranch am Pillersee in Tirol.

Lesen Sie hier die ganze Geschichte über den König vom Pillersee

Was bedeutet die Bezeichnung Weißfisch?

Die Bezeichnung Weißfisch kommt aus der Anglersprache. Der Ausdruck bezeichnet keine eigentliche Fischsorte, sondern ist ein Sammelbegriff für verschiedenartige weiß silbrige Karpfenfische, darunter Gründling, Rotauge, Rotfeder oder Barbe, Mairenke und Elritze.

Sie sind Friedfische und ernähren sich nicht von anderen Fischen. Sind aber selbst Beute von Hecht, Wels oder Barsch. Sie gelten als eine abgegrenzte Kategorie zu Edelfischen.

Nicht zu verwechseln ist diese Kategorie mit Fischen, die ein weißfleischiges Filet besitzen. Das ist nicht gemeint.

Süßwasserfisch

Mehr Rezepte mit eingelegtem Fisch und Bratfisch

Jürgen Kernegger: Süßwasserfisch. Gegrillt, gekocht, geräuchert, eingemacht.
224 Seiten, € 30, Südwest Verlag. Hier können Sie das Buch bestellen.
Das Rezept Karpfen im Ganzen gegrillt stammt aus dem Kochbuch Süßwasserfisch, mit freundlicher Genehmigung des Südwest Verlags.

Fotos: © Thomas Apolt/Südwest Verlag

Weißfisch, eingelegter Fisch, Backfisch sauer eingelegt

Weißfisch als Bratfisch sauer eingelegt

Portionen 4 Portionen
Gericht Hauptgericht
Küche Fischgericht, regionale Küche, Seafood, österreichische Küche, Konservieren

Zutaten

  • 1 kg Weißfischfilets mit Haut oder
  • 1,5 kg küchenfertige kleinere Weißfische ohne Kopf, z.B. Rotaugen, Rotfedern, Brassen
  • Zitronensaft zum Beträufeln
  • Salz
  • Pfeffer
  • Rapsöl zum Braten
  • Mehl zum Wenden
Für den Sud
  • 2 große Zwiebeln
  • 250 ml Wasser
  • 125 ml Essig 5 %
  • 15 Pfefferkörner
  • 1 Lorbeerblatt
  • 5 Pimentkörner
  • 3 EL Senfkörner
  • 2 Gewürznelken
  • 8 Wacholderbeeren
  • 1 TL Zucker
  • 1 EL Salz
  • 1/2 SaZitrone
  • 2 EL Speiseöl

Zubereitung

  1. Zwiebeln für den Sud in Ringe schneiden.
  2. Weißfische bzw. Filets säubern und trockentupfen, mit Zitronensaft beträufeln, salzen und pfeffern. In einer Pfanne Rapsöl erhitzen, die Fische bzw. Filets in Mehl wenden und auf beiden Seiten goldgelb braten, zur Seite stellen.
Für den Sud
  1. Zwiebeln in Ringe schneiden. Wasser und Essig in einen Topf geben, Gewürze, Zitronensaft und Zwiebelringe beigeben, kurz aufkochen lassen, vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  2. Die gebratenen Fische abwechselnd mit den Zwiebelringen in ein großes Glas einschichten.
  3. Speiseöl in den Sud geben, kurz umrühren und den Sud über die Filets gießen, so dass sie mindestens 2 cm hoch bedeckt sind.
  4. Glas mit Deckel gut verschließen und kühl stellen. Nach 5 Tagen Reifezeit sind die Fische servierfertig. Im Kühlschrank halten sie 2–3 Wochen.
Tipp
  1. Eingelegten Fisch im Kühlschrank lagern, so bleiben Aroma und Farbe am besten erhalten.

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