Ein verlängertes Stoppover oder Wochenende in der drittgrößten Stadt Südafrikas? Dank Nachtflug und fehlender Zeitverschiebung kein Problem – in 36 Stunden lässt sich so einiges erleben! Hier unser ganz spezieller Reisetipp.
Der Kapstadt-Trip startet freitagmittags mit einem Besuch des District Six Museums. Der Stadtteil District Six stellte lange Zeit den Schmelztiegel der Kulturen dar, bis er während der Apartheid 1966 zum „weißen Gebiet“ erklärt wurde.
Die Häuser der bis dato ethnisch-buntgemischten Einwohner wurden niedergerissen und die Anwohner gewaltsam vertrieben.Das Museum in einer wiederaufgebauten Kirche ermöglicht einen eindrucksvollen Einblick in den damaligen Alltag und die Anti-Apartheid-Bewegung.

Nach dem Ausflug in die Vergangenheit geht es zum Nachmittags-Tee nach Claremont. Im O’Ways Teacafé gibt es 80 unterschiedliche Sorten Tee, darunter auch den köstlichen Rooibos-Tee.
Selbst die Menüs werden mit dem südafrikanischen Nationalgetränk zubereitet, das sich ideal als Grundlage für Süßspeisen eignet. Wer Kaffee bevorzugt, wird hier natürlich auch fündig.

Gestärkt geht es jetzt auf den Tafelberg. Das 1.086 m hohe Wahrzeichen der Stadt lässt sich entweder in 12 Minuten mit der Seilbahn oder in einem zweistündigen Wanderaufstieg erklimmen.
Wichtig ist es, rechtzeitig oben zu sein, denn bei freier Sicht ist dies der ideale Ort, um einen unvergesslichen Sonnenuntergang zu erleben.
Bei den zartesten Steaks der Stadt klingt der Abend im Restaurant der Tintswalo Atlantic Lodge in Hout Bay aus. Auf der Terrasse mit Blick auf den Atlantik und die Lichter der Stadt, schmecken die Rindersteaks einfach am besten.
Weinprobe & Kajaktour
Am Samstag startet der Tag mit einem Marktbesuch in der Old Biscuit Mill im südlichen Vorort Woodstock. Rund 100 Stände mit frischem Obst und Gemüse, einheimischen Gewürzen, internationalen Köstlichkeiten und frisch zubereiteten Leckereien warten auf die Besucher des Neighbourgoods Market.
Mit einer geführten Tour (z.B. mit adventureworks.co.za) zum Thema Streetart geht es weiter durch Woodstock. Das ehemalige Industriegebiet zieht heute v. a. Studenten und junge Kreative an, die die alten Gebäude und Brauereien in eine moderne Künstlerszene verwandeln.
Zu jeder Kapstadt-Reise gehört auch noch der Besuch eines der zahlreichen Weingüter. Nur 20 Minuten von der Strandmetropole entfernt, befindet sich das mehrfach ausgezeichnete Boutique-Hotel und Weingut Steenberg. Auch Tagesbesucher können hier an erstklassigen Weinverköstigungen teilnehmen.
Zum Sonnenuntergang geht es zurück ans Meer nach Camps Bay, Südafrikas exklusivem Strandvorort mit internationalen Promibesuchern. Mit einem Drink in der Hand und den Füßen im Sand oder in einer der zahlreichen Strandbars wird der Abschied von der Sonne mit einem Sundowner zelebriert.Dann geht es weiter zum Abendessen ins Codfather. In dem Seafood&Sushi-Restaurant gibt es die beste Fischplatte der Stadt. Nur wenige Minuten die Victoria Street hinauf wird die lange Samstagnacht mit einem Spiced-Berry-Daiquiri mit frischen Beeren und Zimt eingeläutet.
Das Café Caprice direkt am Meer gilt als einer der angesagtesten Orte, um die berüchtigten Partyabende in Camps Bay zu beginnen.

Nach einer langen Nacht heißt es am Sonntag Abschied nehmen. Um Kapstadt noch einmal aus einer anderen Perspektive wahrzunehmen, empfiehlt sich eine Kajaktour entlang der Kanäle der Stadt.
Der Blick schweift das vorerst letzte Mal über die geschäftige Waterfront bis hin zum Granit-und Sandsteinmassiv des Tafelbergs. Doch ein Abschied von Kapstadt ist
meist nur auf Zeit.
Mehr Infos unter www.dein-suedafrika.de
Wollen Sie mal südafrikanisch kochen, hier gibt die Rezepte dazu.
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Text: Redaktion G&R
Fotos: dein-suedafrika.de
Fotos: dein-suedafrika.de







































