Mit ihrem unverwechselbaren Charme sind die Orient-Express Hotels Züge und Schiffe auch heute noch eine Quelle der Inspiration für zahlreiche Schriftsteller. Sei es Agatha Christie, die mit ihrem „Mord im Orient-Express“ weltberühmt wurde oder George Bernard Shaw, der im Reid’s Palace das Tanzen lernte – eine Reise durch die Orient-Express Hotels ist ein literarisches Erlebnis.
Venice Simplon-Orient-Express:
Ein unsterblicher Klassiker
Die Mutter aller literarischen Schauplätze ist der legendäre Orient-Express, der heute noch als Venice Simplon-Orient-Express durch Europa fährt.
Im gleichnamigen Roman geht Agatha Christie’s Inspektor Hercule Poirot dem „Mord im Orient-Express“ auf den Grund und kommt Dank seiner exzellenten Spürnase den Mördern des Verbrechers Casetti auf die Schliche. In Jugoslawien bleibt der Zug in einer Schneewehe stecken und für die Mörder gibt es kein Entkommen.Der 1934 erstmals erschienene Klassiker spielt auf der ursprünglichen Strecke des Zuges zwischen Istanbul und Calais, die auch heute noch einmal im Jahr vom Venice Simplon-Orient-Express befahren wird.
Reid’s Palace: George Bernard Shaw
und die Entdeckung der Leichtfüßigkeit
Der irische Dramatiker, Oscar- und Nobelpreisträger George Bernard Shaw lernte die Blumeninsel Madeira im Winter des Jahres 1924 kennen und lieben – was vor allem an seinem exklusiven Quartier lag.
Das traditionsreichste Hotel der Insel, das Reid’s Palace, inspirierte den Literaten dazu, im stolzen Alter von 68 Jahren seine Ressentiments über das Tanzen über Bord zu werfen und zum ersten Mal in seinem Leben Tanzunterricht zu nehmen. Mit Erfolg!Shaw ist begeistert von seinem Tanzlehrer May Rinder und den vergnüglichen Stunden auf der Hotelterrasse. Die Widmung, die Shaw auf den während einer Tanzstunde entstandenen Schnappschuss schrieb, spricht für sich: „To the only man who ever taught me anything.“
Hotel Splendido:
Traumkulisse für Dichter und Denker
Der Charme der ligurischen Küste, an der im malerischen Städtchen Portofino das Hotel Splendido liegt, ist für viele Dichter und Schriftsteller Quelle der Kreativität und Inspiration.
Im Frühjahr 1953 wurde das Hotel mit dem wunderschönen Blick auf Portofino und das Mittelmeer Zeuge der Ankunft von Truman Capote. Der Schriftsteller wurde mit seinem Roman „Breakfast at Tiffany’s“ berühmt und sorgte mit seinem flammend-roten Cabrio in Portofino für Aufsehen.Capote – wahrer Meister des italienischen Dolce Vita – brachte eine Schar einflussreicher Freunde mit und machte aus dem kleinen Fischerdorf an der ligurischen Küste den Lieblingsort des internationalen Jetset.
Orient-Express Safaris:
Auf geheimer Mission im Safari-Camp
Eine Spurensuche der etwas anderen Art unternahm der britische Schriftsteller Alexander McCall Smith im Eagle Island Camp in Botswana. In der Safari Lodge von Orient-Express fühlte er sich so wohl, dass er entschied, das Ressort im Okavangodelta zum Schauplatz seines neuesten Romans zu machen.
Die findige Detektivin Precious Ramotswe, Protagonistin von McCall Smiths Detektivreihe, reist im jüngst veröffentlichten „The Double Comfort Safari Club“ mit ihrer Assistentin Makutsi durch die unberührte und atemberaubend schöne botsuanische Landschaft, um dem Safari Guide Mighty – Vorbild und Namensgeber war der persönliche Guide von Alexander McCall Smith – die geheimnisvolle Hinterlassenschaft einer Amerikanerin zu überbringen.
Hintergrundinfo:Der Name Orient-Express stammt aus dem Jahr 1883 und bezeichnete damals eine der glamourösesten Zugreisen der Welt. Heute steht Orient-Express für eine einzigartige Kollektion individueller Hotels, Kreuzfahrten und Zugreisen in 25 Ländern auf fünf Kontinenten.
Text: Redaktion G&R
Fotos: ©Orient-Express Hotels (UK) Ltd., ©Jan Lyon, ©Matt Hind, ©Simon Brown, ©Genius Loci, ©Philip Schedler, ©Ron Bambridge




































