Der Veganuary überzeugt jedes Jahr mehr und mehr Menschen, sich ganz oder zumindest teilweise vegetarisch zu ernähren. Hier ein absolut aktuelles Gewinnspiel! Wer weiß schon, daß der Schriftsteller Franz Kafka (1883-1924), 1903 durch ein Kochbuch zum Vegetarier wurde. Von der Kur zum Kochbuch… Sie wollen eines von 10 Exemplaren erhalten? Dann ganz schnell den Coupon am Ende des Beitrages ausfüllen. Einsendeschluss ist der 20.01.26.
Dieses Buch liegt nun in einer Reprint-Ausgabe, herausgegeben von Denis Scheck und Eva Gritzmann vor. Grundlage bildet das „Hygienische Kochbuch zum Gebrauch für ehemalige Kurgäste, von Dr. Lahmans Sanatorium auf dem Weißen Hirsch in Dresden“, welches jeder Patient zum Abschluss seiner Kur mitnehmen musste.
Man geht heute davon aus, dass Kafka von seinen Eltern für sein bestandenes juristisches Staatsexamen vermutlich einen 14-tägigen Aufenthalt in diesem Dresdner Luxusresort geschenkt bekam. Auch Kafka bekam am Ende seines Aufenthaltes ein Kochbuch in die Hand gedrückt, es bildete die Basis für seinen sprichwörtlichen „Ernährungswahnsinn“.
Das Lahmann-Sanatorium wurde 1898 von dem Arzt Heinrich Lahmann gegründet. Lahmann war ein Befürworter der Naturheilkunde und glaubte fest an die heilende Wirkung einer natürlichen Lebensweise. Es gab Rotrüben- und Rapünzchensalat, Blumkohlpudding, Molkenquarkknödel mit Sojabutter, oder Schnee-Eier.
In der Blütezeit des Sanatoriums kamen Patienten aus aller Welt, um sich hier behandeln zu lassen. Es waren vor allem Adlige, die Zarenfamilie aus Russland, Deutschland, Asien und Europa, aber auch Schauspieler und andere Künstler, wie, Rainer Maria Rilke, Thomas Mann, die hier kurten. Heute ist das Lahmann-Sanatorium ein geschütztes Kulturdenkmal und steht unter Denkmalschutz.

Das Buch bietet Einblicke in Kafkas Lebensumfeld und hilft seine Welt besser zu verstehen. Vegetarisches Essen war für Kafka nicht nur ein Gesundheitsaspekt, sondern auch eine Waffe im Kampf gegen seine Familie. Im Januar 1913 schreibt Kafka an Felice: „Mein Verhältnis zu den Speisen und Getränken, die ich selbst niemals oder nur in Not essen und trinken würde, ist nicht so, wie man es erwarten sollte. Fleisch kann um mich dampfen, Biergläser können in großen Zügen geleert werden – alles das und noch viel Ärgeres macht mir nicht den geringsten Widerwillen …“

Franz Kafka zählt zweifellos zu den bedeutendsten Autoren des 20. Jahrhunderts. Seine Romane, Erzählungen und Briefe wurden in Dutzende von Sprachen übersetzt und haben nicht nur andere Schriftsteller beeinflusst, sondern auch auf vielfältige Weise die Bereiche Film, Musik und bildende Kunst geprägt. Die Spannung zwischen Appetit und Erfüllung ist bei Kafka ein entscheidender Aspekt der Arbeit des Schriftstellers. Kafkas Figuren sind oft hungrig – der Darsteller aus „Ein Hungerkünstler“ hat das Hungern zur Kunst gemacht.
Das Kochbuch „Kafkas vegetarische Verwandlung in 544 Rezepten“ wurde um spannendes Hintergrundwissen zu Kafkas Essgewohnheiten erweitert.
Jetzt mitmachen!!!. Wir verlosen 10 mal ein Exemplar von Kafkas Kochbuch.
Einsendeschluss ist der 20.01.26!
Also jetzt gleich untenstehendes Gewinnspiel-Formular ausfüllen …
und Name und Adresse nicht vergessen! Und beantworten Sie uns folgende Frage:
Sie wollen so Kochen und Essen wie Franz Kafka, dann beantworten Sie folgende Frage und gewinnen mit etwas Glück ein Exemplar.
In welcher Stadt lebte und arbeitete Franz Kafka?
A: Prag
B: Pilsen
C: Wien
Die Redaktion wünscht Ihnen viel Glück bei diesem Gewinnspiel. Haben Sie jetzt schon Lust zu kochen? Zin unserer Rezeptrubrik finden Sie eine Menge vegetarische und vegane Gerichte.
Mitarbeiter von Heinrichdobler gastroscript und deren Angehörige sind von der Teilnahme am Gewinnspiel ausgeschlossen. Der Einsendeschluss ist der 20.01.26. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barablöse ist nicht möglich.
Text: Dr. Michael Polster
Fotos: © Kafka-Souvenir-Prague-CIty-Tourism_magnet-and-postcard_by-Simona-Lore, Cover Klett-Cotta, Folky Slavia, Dr. Polster


































