Seit der Mensch das Feuer gezähmt hat, zählt „Fleisch grillen“ zu seiner Nahrungszubereitung. So animalisch und archaisch dieses Erbe auch ist – trotzdem fühlen wir uns an einem lauen Sommerabend mit einem guten Stück Grillfleisch und Rauchgeruch irgendwie frei… genießen Sie die Freizeit-Lust.

Egal auf welchen Grill (Holzkohle, Strom oder Gas) Sie Ihre „Beute“ legen, Ihre Grillparty wird ein Erfolg mit ein paar einfachen Tipps: Ideal sind ein höhenverstellbarer Rost, eventuell eine Vorrichtung für Drehspieße und das richtige Handwerkszeug.

Freizeit-Lust Grillen, Foto Wirths PRGrillbesteck und Grillzange sollten einen langen Griff aufweisen, damit Sie sich nicht verbrennen. Mit dicker Alufolie können Sie den Grill auskleiden, den Rost belegen oder Kartoffeln, Gemüse oder Fisch einwickeln.

Außerdem sollten ein Pinsel mit Naturborsten zum Marinieren oder Einölen bereit liegen sowie ein Holzbrett mit Saftrinne, ein Tranchiermesser – und vor allem eine Schürze gegen Fettspritzer.

Freizeit-Lust Grillen, Foto Wirths PRWer gerne gegrillten Fisch isst, für den lohnt sich die Anschaffung von Fischkörben.

Herkömmliche Grillgeräte werden üblicherweise mit Holzkohle beheizt. Altpapier, Pappe oder Nadelholz sind ungeeignet zum Heizen, da sie krebserregende Benzpyrene entstehen lassen. Verwenden Sie der Sicherheit zuliebe stets Grillanzünder und keinesfalls Benzin.

Ein Blasebalg ist hilfreich, um die Glut anzufachen. Wichtig: bei Holzkohlegrills das Grillgut erst dann auflegen, wenn die Kohle richtig durchgeglüht ist und weder Flammen noch Rauch sichtbar sind.

Freizeit-Lust Grillen, Foto Wirths PRKeine Zubereitungsart ist so fett- und kalorienarm wie das Grillen. Durch die direkte Hitzestrahlung schließen sich die Poren des Grillfleischs sofort. Dadurch gehen weniger wertvolle Vitamine und Mineralstoffe verloren.

Sicherheitstipps

Aber Vorsicht: Achten Sie immer darauf, dass niemals Fett in die Glut tropft. Dieses verbrennt auf der heißen Kohle und lässt krebserregende Benzpyrene entstehen, die sich auf dem Grillgut ablagern können. Also einfach eine Alufolie unterlegen.

Noch ein Sicherheitshinweis: Keinesfalls gepökeltes Fleisch, z. B. Kasseler, grillen. Das darin enthaltene Nitritsalz verbindet sich bei den hohen Grilltemperaturen mit dem Eiweiß des Grillfleischs zu krebserregenden Nitrosaminen.

Gegrilltes kann manchmal ganz schön fett sein und dann auf den Magen schlagen. Hier hilft verlässlich ein Verdauungscocktail aus 0,2 l Tomatensaft und 2 EL Artischockensaft.

Freizeit-Lust Grillen, Foto Wirths PRWürzen und Marinieren

So richtig lecker schmeckt das Grillgut natürlich erst durch das richtige Würzen und Marinieren. Zum Würzen von Rind– und Schweinefleisch eignen sich Pfeffer, Paprikapulver, Knoblauch sowie getrocknete Kräuter, z. B. Thymian, Basilikum, Rosmarin, Kräuter der Provence und Majoran.

Freizeit-Lust Grillen, Foto Wirths PRGeflügel kann man zusätzlich auch gut mit Curry, Sojasoße, Sesam und Ingwer abschmecken.

Zu Fisch und Meeresfrüchte gehören Knoblauch, Dill, Petersilie, Kerbel, Melisse, Rosmarin und Kräuter der Provence.

Besonders viel Geschmack nimmt das Grillgut an, wenn es mariniert wird – und bleibt dabei schön zart. Einige Tipps finden Sie hier, lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf – nur Salz sollten die Marinaden nie enthalten.

 

Fotos: www.1000rezepte.de/ Wirths PR

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